Sonntag, 20. Dezember 2009

Ein Festmahl für die Krähen

Als sie in ihrer blinden Gier und Arroganz die Erde endlich leergefressen hatten
Doch ihre ekelhafte Brut sich immer weiter noch vermehrte, so wie vor ihnen die Ratten
Begannen sie, die Alten und die Kinder abzuschlachten um sie alle dann zu fressen
Groß war der Aufschrei, doch eben genau jenes Fleisch habt ihr vorher ohne Ekel schon gegessen!

Macht nur so weiter, fresst euch gegenseitig auf
Lasst willenlos und träge eurem Schicksal seinen Lauf
Fresst weiter Blut und Asche, lasst alle Masken fallen
Enttarnt nun eure Scheinmoral als größten Trug von allen!

All das Blut, das ihr vergossen
Das in Strömen fortgeflossen
Wird sich gegen euch erheben
Zu beenden eure Leben

Zu lang habt ihr die Erde mit Blut und Tod genährt
Sie hat sich vollgesogen, hat sich niemals gewehrt
Ihr seid vollgefressen, aufgebläht, habt nie gelernt zu sehen
Was von euch nun übrig bleibt ist ein Festmahl für die Krähen!
Die blutgetränkte Welt wird euch nach eurem Wert bemessen
Ihr habt bislang nur existiert, um zu töten und zu fressen
Alles, was ihr habt getan, war Leid und Tod zu säen
Eures Lebens ganzer Wert ist ein Festmahl für die Krähen!

Als die Meere leergefischt, die Wälder abgebrannt und von den Städten nur Ruinen übrig waren
Und die Menschheit, endlich ausgelöscht, lag tot im Staub nach all den vielen Jahren
Erhob die Welt sich, geschlagen doch niemals vernichtet, wie der Phönix aus der Glut
Ihr Fortbestehen ward erkauft und gesichert nur durch euer aller vergossenes Blut!

Ekelhafte Menschenbrut, ihr widert mich an
Abgestumpft und eingesperrt, was habt ihr euch angetan?
Was ihr tatet war zu viel, um es jemals zu verzeihen
Doch nun ist euer Ende nah, hört ihr die Krähen schreien?

All das Blut...

Zu lang habt ihr die Erde...

Ihr zahlt für eure Sünden
Die Gier nach Macht und Geld
Lasst eure Taten künden
Vom Ende dieser Welt
Ihr seid gekrochen aus dem Dreck
Um Leid und Tod zu säen
Eures Daseins Sinn und Zweck:
Ein Festmahl für die Krähen...

Son of the Morrigan, 11.-20.12.2009

Dedicated to Alexander Kaschte for helping me choose between what is right and what is easy.

Thanks to Alexander Kaschte and his music, I have been a vegetarian now for 5 months and by the looks of things, I will be a vegan before my 18th birthday. All the facts I constantly tried to ignore before that-oh, how easy and comfortable ignorance is!-and that I learned now fill me with disgust everytime I see someone eating meat and have added to my misanthropic attitude. When I'm pissed off, the fact he/she is not a vegetarian or vegan already is enough for me to hate someone. It is disgusting how they destroy this world in their greed and ignorance...

1 Kommentar:

  1. I took so long to read this, I'm sorry...
    It's a wonderful piece, VERY very strong one, and I like it very much from Als die Meere leergefischt... on.

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