Donnerstag, 19. November 2009

In den Träumen

Nebel dringt in meine Träume
In mein ganzes Selbst hinein
Gesperrt in kalte, dunkle Räume
Warum kann ich nicht bei dir sein?

Die Kälte kriecht in meine Hände
Ich scheine ganz aus Eis zu sein
So erwarte ich mein Ende
Nun kreisen mich die Wände ein

Lass mich nur das Leben spüren
Das aus deinen Händen quillt
Wenn sie meine Haut berühren
Mich mit neuer Hoffnung füllt

Nur in den Träumen sind wir zusammen
Steigen hinauf bis zum Firmament
Unsere Körper, sie schleudern die Flammen
Bis dass die Nacht vollständig verbrennt
Wir waren, wir sind, doch wir werden nicht bleiben
Stets nur im Traum und im Tode vereint
Und nichts kann mich von deiner Seite vertreiben
Bis meine Flamme dereinst nicht mehr scheint

Jede Nacht bringt neue Schmerzen
Schließt uns in ein Labyrinth
Aus Dornen, doch in unsren Herzen
Wissen wir stets, was wir sind

Denn der Nacht folgt stets ein Morgen
Der des Alptraums Hunger stillt
Doch auch ein Tag, der stets vor Sorgen
Niederschmetternd überquillt

Nur in den Träumen...

Wer weiß, wann mich deine Stimme
Aus dem Wahnsinn sanft befreit
Und wann beenden meine Hände
Deiner Nächte Einsamkeit?

Nur in den Träumen...

For my girlfriend.

Son of the Morrigan, 7.9.-19.11.2009

Not much to say about this one. It is about waking up in the middle of the night, alone, and a wave of loneliness and despair sweeping over one. I miss you, and though every night is a new struggle, I am looking forward to see you soon and I just hope this lasts. I love you.

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